YAMAHA Drosselklappensensoren: 2 Verletzte, 3 Unfälle, 304 Beschwerden

Wie im Artikel RAPEX: Gefährliche YAMAHA-Motorräder dargestellt wird, hatte die US-Sicherheitsbehörde NHTSA/ODI am 23. Mai 2006 eine Untersuchung (PE 06-020) eingeleitet, und diese Untersuchung wurde erst am 5. Oktober 2006 geschlossen, ganz offensichtlich, weil YAMAHA „freiwillig“ einen Rückruf einleitete und damit der Anordnung eines Rückrufs zuvorkommen wollte.

Was neu ist: Es gibt ein Dokument mit dem Titel „ODI RESUME“ des US Department of Transportation der National Traffice Safety Administration. Das Dokument ist unterzeichnet vom Pricipal Investigator Robert Young, der, nebenbei, selbst Motorradfahrer ist. Dem „Failure Report Summary“ zufolge sind bei der US-Behörde 23 Beschwerden wegen der Phänomene im Zusammenhang mit den fehlerhaft konstruierten Drosselklappensensoren eingegangen, bei der YAMAHA USA INc. sind es immerhin 281 an der Zahl. Macht in der Summe also 304. Es sind drei Unfälle aufgeführt, von denen in zwei Fällen zwei Menschen verletzt wurden.

Das Dokument (PDF, 160KB) ist hier erhältlich:

xxx